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78,15 € |
-3,00 € |
-3,84 % |
20.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005773303 |
577330 |
- € |
- € |
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Fraport-Aktie: robuste Passagierentwicklung, aber Belastung durch Streik 07.09.2012
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Sebastian Hein, Analyst vom Bankhaus Lampe, rät die Aktie von Fraport (ISIN DE0005773303 / WKN 577330) weiterhin zu kaufen.
Die Fragen der Investoren hätten sich auf der Roadshow im Rheinland auf die folgenden Themengebiete konzentriert:
- aktueller Stand des Terminal 3 Ausbau-Projekts - Passagierentwicklung in Frankfurt - M+A-Update
Fraport werde im März entscheiden, ob das Projekt Terminal 3 (Investitionsvolumen von bis zu 2 Mrd. EUR) weiter verfolgt werde. Zur Erinnerung: Ohne Terminal 3 lägen die Terminalkapazitäten bei 65 Mio. Passagieren. Die Kapazitäten wären bei einem jährlichen Wachstum von 5,5% im Jahr 2014 erschöpft, bei 4% p.a. im Jahr 2015. Ende 2016/Anfang 2017 wäre mit der Fertigstellung zu rechnen. Die Analysten würden von einem Bau des Terminals ausgehen. Trotz der vorsichtigen Kapazitätsplanung der Deutschen Lufthansa (ISIN DE0008232125 / WKN 823212) und der absehbaren Eintrübung des weltwirtschaftlichen Umfelds dürften die langfristigen Aussichten bei einem zu erwartenden Wachstumspfad von 4 bis 7% p.a. intakt sein.
In Frankfurt sei im Juli ein Passagierplus von 3,7% erzielt worden. Die Analysten würden davon ausgehen, dass dieser Trend auch im August angehalten habe. Allerdings könnte der Streik des Lufthansa-Kabinenpersonals etwa 0,5% gekostet haben. Im September sei angesichts der jüngsten Entwicklungen mit noch größeren Auswirkungen zu rechnen. Die Guidance (weniger als 4% Passagierwachstum) lasse allerdings Luft zum Atmen. Man rechne damit, dass ein Wachstum von etwa 3% ausreichen würde, um die Ergebnisguidance (EBIT über dem Vorjahr) zu erfüllen. Angesichts des Streiks und der Eintrübung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten die Analysten ihre Erwartung für das Passagierwachstum von 3,8% auf 3,5% reduziert.
Fraport werde ein Gebot für die zum Verkauf stehenden Flughäfen (Lissabon, Porto, Faro, Ponta Delgada, Santa Maria, Horta und Flores) der staatlichen ANA-Gruppe abgeben. Das Investment könnte bei einem Mulitple von 8 bis 10x EBITDA in der Größenordung von 1,6 Mrd. EUR bis 2 Mrd. EUR liegen. Eine Entscheidung dürfte im ersten Quartal des kommenden Jahres fallen. Aus Sicht der Analysten sei eine Kapitalerhöhung auch in dem Fall, dass der Bau des Terminal 3 und der Kauf des Flughafenportfolios zum gleichen Zeitpunkt umgesetzt würden, nicht zu erwarten. Vielmehr dürfte Fraport Fremdkapital aufnehmen (Nettoverschuldung/EBITDA 2012e: 4,4; Gearing zum Halbjahr 105,6%).
Nach der Roadshow bestätigen die Analysten vom Bankhaus Lampe die Kaufempfehlung und das Kursziel von 56 EUR für die Fraport-Aktie. (Analyse vom 07.09.2012) (07.09.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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